Das Elektroauto wacht nicht auf — schuld ist die 12-Volt-Batterie
Der große Akku kann voll sein, während das Auto völlig tot ist. Die kleine Batterie versorgt Schlösser, Display und Schütze.
Anzeichen
- Das Auto lässt sich mit Schlüssel oder Handy nicht öffnen
- Das Display bleibt dunkel, obwohl der Akku geladen ist
- Beim Startversuch nur ein Klicken
- Die Türgriffe fahren nicht aus
Jedes Elektroauto hat zwei Batterien. Der große Traktionsakku bewegt das Auto. Eine separate 12-Volt-Batterie versorgt die Steuergeräte, das Display, die Schlösser und vor allem die Schütze, die den großen Akku überhaupt erst mit dem System verbinden. Stirbt die kleine, ist das Auto tot — unabhängig vom Ladestand des großen.
Deshalb lässt sich das Auto nicht öffnen. Bei vielen Modellen sind die Griffe elektrisch. Fast jeder Hersteller sieht eine mechanische Rückfallebene vor: ein verstecktes Schloss unter einer Kappe im Griff, eine Notentriegelung im Kofferraum oder externe Anschlusspunkte hinter einer Frontblende. Die Stelle ist modellabhängig und steht im Handbuch.
Starthilfe hilft, aber nur für den Moment. Ist die 12-Volt-Batterie alt oder tiefentladen, wacht das Auto auf und geht danach wieder aus. Das ist kein Grund loszufahren.
Warum das Abschleppen schwieriger wird: ohne 12 Volt lässt sich kein Neutral wählen und die elektrische Feststellbremse bleibt angezogen. Die Räder drehen nicht, das Fahrzeug kommt mit Seilwinde und Rangierrollern aufs Plateau — sagen Sie uns das bitte am Telefon.
Wann Sie anrufen sollten: wenn das Auto nach der Starthilfe wieder ausgeht, wenn Sie die Tür nicht öffnen können oder wenn Sie auf einer viel befahrenen Straße stehen.
Hinterlassen Sie Ihre Nummer — wir rufen zurück
Wenn es eilig ist, ist ein Anruf am schnellsten. Das Formular ist für Fälle, in denen Sie nicht sprechen können.